Stand: 10.08.2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen ("AGB") gelten für alle Verträge zwischen der Adetta Tech GmbH, Oberföhringer Str. 198, 81925 München ("Anbieter") und Unternehmer:innen im Sinne von § 14 BGB ("Kund:innen", "Geschäftskonto"), die sich auf die Nutzung der Software session.cards ("Dienst") beziehen. Der Dienst richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende; eine Nutzung durch Verbraucher:innen im Sinne von § 13 BGB ist nicht vorgesehen. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen der Kund:innen werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Die Darstellung des Dienstes auf der Website stellt kein bindendes Angebot des Anbieters dar. Mit Abschluss der Registrierung eines Geschäftskontos gibt die Kundin/der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Nutzungsvertrags ab. Der Vertrag kommt mit Freischaltung des Geschäftskontos durch den Anbieter zustande, spätestens mit der ersten tatsächlichen Nutzung des Dienstes.
session.cards ist eine webbasierte Software (Software-as-a-Service) zur Verwaltung von vorausbezahlten Terminpaketen ("Packages") von Dienstleistungsunternehmen gegenüber ihren Kund:innen ("Clients"), einschließlich eines Client-Portals zur Einsicht des Paketstands. Der konkrete Funktionsumfang richtet sich nach dem jeweils gebuchten Tarif gemäß Preisübersicht. Der Anbieter ist berechtigt, den Dienst weiterzuentwickeln, sofern hierdurch der vertraglich geschuldete Funktionsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.
Der Anbieter ist bemüht, eine Verfügbarkeit des Dienstes von 99% im Jahresmittel zu gewährleisten. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen der Dienst aufgrund von Umständen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat, oder aufgrund angekündigter Wartungsarbeiten nicht zur Verfügung steht.
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses auf der Website ausgewiesenen Preise, jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer. Kostenpflichtige Tarife werden im Voraus (monatlich oder jährlich, je nach gewähltem Abrechnungszeitraum) über den Zahlungsdienstleister Stripe abgerechnet. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen des Geschäftskontos einzuschränken, bis der ausstehende Betrag beglichen ist.
Die Kundin/der Kunde ist verpflichtet, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und den Anbieter unverzüglich zu informieren, sobald Anhaltspunkte für einen Missbrauch des Geschäftskontos vorliegen. Soweit die Kundin/der Kunde über den Dienst personenbezogene Daten eigener Clients erhebt oder verarbeitet, ist sie/er hierfür als datenschutzrechtlich Verantwortliche:r im Sinne der DSGVO selbst zuständig und stellt sicher, dass eine hierfür erforderliche Rechtsgrundlage vorliegt.
Der Anbieter räumt der Kundin/dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht ein, den Dienst im Rahmen des gebuchten Tarifs für eigene geschäftliche Zwecke zu nutzen. Eine Unterlizenzierung, ein Weiterverkauf oder eine Bereitstellung des Dienstes gegenüber Dritten außerhalb des vorgesehenen Client-Zugangs ist nicht gestattet.
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes. Für die Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit haftet der Anbieter nach den gesetzlichen Vorschriften. Bei der leicht fahrlässigen Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung des Anbieters für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen ausgeschlossen.
Kostenpflichtige Tarife laufen auf unbestimmte Zeit und können von beiden Parteien zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums gekündigt werden, bei monatlicher Abrechnung mit einer Frist von 5 Tagen, bei jährlicher Abrechnung mit einer Frist von einem Monat. Die Kündigung kann über die Kontoverwaltung im Dienst oder in Textform erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Nach wirksamer Kündigung wird das Geschäftskonto auf den kostenlosen Tarif zurückgestuft oder deaktiviert; die Löschung gespeicherter Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung.
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Nutzung des Dienstes finden sich in der Datenschutzerklärung.
Der Anbieter behält sich vor, diese AGB mit Wirkung für die Zukunft zu ändern, soweit dies zur Anpassung an geänderte rechtliche oder technische Rahmenbedingungen erforderlich ist und die Kundin/der Kunde hierdurch nicht unangemessen benachteiligt wird. Über Änderungen wird der Anbieter rechtzeitig in Textform informieren; widerspricht die Kundin/der Kunde nicht innerhalb von [Widerspruchsfrist, z. B. vier Wochen] nach Zugang der Änderungsmitteilung, gelten die geänderten AGB als angenommen. Der Anbieter wird in der Änderungsmitteilung gesondert auf das Widerspruchsrecht und die Bedeutung des Schweigens hinweisen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist, soweit gesetzlich zulässig, München. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt.